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Brustkrebs-Patientinnen leiden häufig an Depressionen

Heidelberg  

Brustkrebs-Patientinnen leiden häufig an Depressionen

22.10.2020, 14:13 Uhr | dpa

Brustkrebs-Patientinnen leiden häufig an Depressionen. Ein Arzt trägt ein Stethoskop um den Hals

Ein Arzt trägt ein Stethoskop um den Hals. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Auch mehrere Jahre nach einer erfolgreichen Behandlung leiden viele Brustkrebspatientinnen an Depressionen. Das geht aus einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg hervor. "Wir haben festgestellt, dass Langzeitüberlebende, deren Therapie bereits zwischen 5 und 15 Jahren zurückliegt, häufiger unter Depressionen leiden als Frauen, die nie an Brustkrebs erkrankt waren", sagte Studienautorin Daniela Doege.

Nach DKFZ-Angaben vom Donnerstag untersuchten die Wissenschaftler 3100 Brustkrebsüberlebende und mehr als 1000 Frauen ohne entsprechende Krebserkrankung. Ärzte sollten bei einer Krebserkrankung deshalb nicht nur die körperlichen Symptome therapieren, sondern auch die psychische Verfassung der Frauen im Blick behalten, schloss Volker Arndt, Epidemiologe am DKFZ. In Deutschland erhalten jährlich rund 69 000 Frauen die Diagnose Brustkrebs.

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