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Klinikum setzt nicht notwendige geplante Behandlungen aus

Kaiserslautern  

Klinikum setzt nicht notwendige geplante Behandlungen aus

23.10.2020, 17:44 Uhr | dpa

Vor dem Hintergrund steigender Corona-Infektionszahlen werden die Regeln in Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz wieder verschärft. Das Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern setzt wegen der stark steigenden Corona-Infektionszahlen alle nicht medizinisch notwendigen geplanten Behandlungen aus. Andere Eingriffe etwa in der Onkologie seien von der Regelung nicht betroffen, teilte das Krankenhaus am Freitag mit.

Das Klinikum schloss zudem an den Standorten Kaiserslautern, Kusel, Kirchheimbolanden und Rockenhausen vorerst für alle Besucher. Ausnahmen seien möglich, etwa bei der Begleitung von Schwerkranken oder Sterbenden sowie bei Geburten, hieß es. Aufrechterhalten bleibe auch die Notfallversorgung und die Behandlung von Corona-Patienten. Derzeit werden in dem Klinikum zwölf positiv auf Corona getestete Patienten stationär behandelt.

Die Mainzer Universitätsmedizin hat ein von Samstag an geltendes grundsätzliches Besuchsverbot eingeführt, wie es zwischenzeitlich schon im Frühjahr gegolten hatte. Es gelten allerdings Ausnahmen, so dürfen Eltern ihre minderjährigen Kinder besuchen und Partner bei der Geburt eines Kindes anwesend sein sowie Mutter und Baby danach besuchen. Auch Sterbebegleitung und der Besuch von Palliativpatienten sind nach wie vor erlaubt.

Auch im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Trier gelten von Samstag an Einschränkungen bei den Besuchsregeln. Dort darf pro Patient zwischen 9.00 und 19.00 Uhr maximal ein Besucher für höchstens eine Stunde empfangen werden

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