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Städte verstärken am Wochenende Corona-Kontrollen

Holzminden  

Städte verstärken am Wochenende Corona-Kontrollen

24.10.2020, 03:22 Uhr | dpa

Städte verstärken am Wochenende Corona-Kontrollen. Schutzmasken

Mundschutzmasken. Foto: Rene Traut/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Angesichts steigender Krankenzahlen wollen Polizei und Ordnungsämter in vielen Städten in Niedersachsen am Wochenende verstärkt überprüfen, ob die Corona-Regeln eingehalten werden. Für Oldenburg etwa kündigte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann an, die Stadt werde die Kontrollen verschärfen, vor allem in der Gastronomie. Auch in Braunschweig setzt die Polizei ihre intensiven Überprüfungen fort - Verstöße würden konsequent verfolgt, hieß es.

In Braunschweig waren zuletzt unter anderem Shisha-Bars überprüft worden, aber auch andere Gaststätten. In Bars, einem Restaurant und einer Sportstätte gab es keine Verstöße - dagegen war ein Gast in einer Shisha-Bar ohne Mund-Nasen-Bedeckung unterwegs, in einer anderen Bar gab es keine Gästeliste.

Im Landkreis Holzminden kündigte der Corona-Krisenstab an, auch dort werde nun härter gegen Gastronomen und Händler durchgegriffen, die die Corona-Vorschriften missachteten. Speziell "unbelehrbare Wiederholungstäter" sollten nun schärfer zur Rechenschaft gezogen werden. "Es liegt in unserem Ermessensspielraum, denjenigen, die sich um die Regeln nicht kehren, auch mit empfindlichen Strafen und Einschränkungen zu begegnen", sagte Holzmindens Landrat Michael Schünemann.

In Niedersachsen haben nach Angaben des Landesgesundheitsamtes mit Stand von Freitag 14 von 45 Kreisen und kreisfreien Städten die Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche überschritten: Die Landkreise Cloppenburg, Diepholz, Emsland, Grafschaft Bentheim, Hildesheim, Northeim, Oldenburg, Osnabrück, Osterholz, Schaumburg, Vechta und Verden sowie die kreisfreien Städte Osnabrück und Delmenhorst. Die Region Hannover (48,5) liegt knapp darunter.

In seiner neuen Corona-Verordnung hat das Land Niedersachsen nun festgelegt, dass für Einschränkungen beim Überschreiten der Werte 35 und 50 die Angaben des Landesgesundheitsamts entscheidend sind. Die Werte der Kommunen und des Robert Koch-Instituts (RKI) weichen davon fast immer ab, weil die Daten zu unterschiedlichen Zeitpunkten erhoben werden.

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