Sie sind hier: Home > Regional >

Zwei Schiffsunfälle im Nord-Ostsee-Kanal

Itzehoe  

Zwei Schiffsunfälle im Nord-Ostsee-Kanal

28.10.2020, 09:58 Uhr | dpa

Im Nord-Ostsee-Kanal hat es in der Nacht zum Mittwoch zwei Schiffsunfälle gegeben. In der Neuen Nordschleuse in Brunsbüttel kollidierte ein Containerschiff mit dem Schleusenbauwerk, wie die Polizei mitteilte. Dabei seien erhebliche Schäden entstanden, die Schleuse könne aber weiter in Betrieb bleiben. Das unter der Flagge von Antigua und Barbuda fahrende Schiff sei um 1.40 Uhr gegen die Mittelmauer der Neuen Nordschleuse gekommen.

An dem Schiff entstand am Wulstbug ein etwa zwei Meter langer, senkrechter Riss sowie Farbabrieb am Heck. Das Schleusenmauerwerk wurde laut Polizei ebenfalls erheblich beschädigt. Ursächlich für die Kollision dürfte eine starke Windböe, die das Schiff während des Einlaufmanövers erfasste, gewesen sein.

Die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft erteilte der Schiffsführung aufgrund der Schäden an dem Schiff ein vorläufiges Weiterfahrverbot. Es sei zu keinen Umwelt- und Personenschäden gekommen.

Ebenfalls in der Nacht geriet um 00.40 Uhr ein Schiff im Nord-Ostsee-Kanal in die Kanalböschung. Ein Schlepper konnte das Schiff in den Kanal zurückziehen. Es war Richtung Brunsbüttel unterwegs gewesen. Der Unfall ereignete sich in Höhe des Kilometers 15. Ursächlich für den Unfall dürfte ein Steuerfehler während einer Kursänderung gewesen sein. Offensichtliche Schäden am Schiffskörper waren zunächst nicht feststellbar. Zu Personen-und Umweltschäden kam es ebenfalls nicht, wie die Polizei mitteilte.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal