Sie sind hier: Home > Regional >

Archäologische Spuren der Pogromnacht in Neuruppin gefunden

Neuruppin  

Archäologische Spuren der Pogromnacht in Neuruppin gefunden

06.11.2020, 15:51 Uhr | dpa

Bei einer archäologischen Grabung in Neuruppin sind Spuren des Pogroms von 1938 gefunden worden. Bei Grabungen in der Bahnhofstraße wurden unter anderem Scherben edlen Geschirrs sowie ein Mokkalöffel mit Monogramm geborgen, die dem Besitz des jüdischen Arztes Alfred Hirsch zugeschrieben werden. Das teilte das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologische Landesmuseum (BLDAM) am Freitag mit. Die Reste des Pogroms wurden demnach offenbar im Vorgarten des Hauses verscharrt.

Die bereits im April gefundenen Stücke werden zusammen mit bereits 2006 gefundenen Scherben, Teilen des Nachlasses von Alfred Hirsch sowie Handakten der Staatsanwaltschaft im Museum Neuruppin ausgestellt. Eine künftige Dauerausstellung zum Thema "Pogromnacht" soll an die Ereignisse von 1938 erinnern. Die Pogromnacht war der Auftakt für die völlige Entrechtung der Juden in Deutschland.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: