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Verdacht auf Schwarzarbeit und zu geringen Lohn

Koblenz  

Verdacht auf Schwarzarbeit und zu geringen Lohn

17.11.2020, 13:48 Uhr | dpa

Zöllner haben im nördlichen und mittleren Rheinland-Pfalz in 30 Fällen in der Abfallwirtschaft Verdacht auf illegales Handeln geschöpft. Bei den eingeleiteten Prüfungen gehe es in erster Linie um mutmaßliche Schwarzarbeit und unvollständige Zahlung des Mindestlohns, teilte das Hauptzollamt Koblenz am Dienstag mit. Am 10. November hatten bundesweit rund 2200 Zöllner Recycling-, Entsorgungs- und Schrotthandelsbetriebe, Containerdienste, Altkleider- und Autoverwerter unter die Lupe genommen. Dazu zählten auch etwa 70 Zöllner in Rheinland-Pfalz ohne das Gebiet der Pfalz. Sie befragten insgesamt rund 350 Mitarbeiter von 73 Unternehmen.

Der Mindestlohn in der Abfallwirtschaft einschließlich Straßenreinigung und Winterdienst beläuft sich laut dem Hauptzollamt Koblenz gegenwärtig auf 10,25 Euro pro Stunde. Die Zollsondereinheit Finanzkontrolle Schwarzarbeit knöpft sich immer wieder bundesweit oder regional Branchen wie Abfallwirtschaft, Logistik, Bau und Gastronomie vor.

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