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Hochschulbauprogramm bietet Planungssicherheit bis 2031

Wiesbaden  

Hochschulbauprogramm bietet Planungssicherheit bis 2031

25.11.2020, 13:17 Uhr | dpa

Hochschulbauprogramm bietet Planungssicherheit bis 2031. Angela Dorn

Angela Dorn (Die Grünen), Wissenschaftsministerin von Hessen. Foto: Andreas Arnold/dpa/archiv (Quelle: dpa)

Hessens Hochschulen können bis 2031 mit 1,7 Milliarden Euro zusätzlich vom Land für ihre Neubauten und Modernisierungen rechnen. Wie Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne) am Mittwoch in Wiesbaden erläuterte, wird das von 2021 bis 2026 laufende Hochschulbauprogramm Heureka II um weitere 250 Millionen Euro auf 1,25 Milliarden Euro aufgestockt. Das neue Förderprogramm Heureka III werde dann für die Jahre 2027 bis 2031 mit weiteren 1,435 Milliarden Euro ausgestattet.

So hätten die Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Kunsthochschulen Planungssicherheit für die kommenden Jahre, betonte Dorn. Hessen biete ihnen langfristige verlässliche Rahmenbedingungen, damit sie in ihre Gebäude und damit in gute, zukunftsfähige Lehr- und Forschungsbedingungen investieren könnten.

Bei der Verteilung der Mittel liege ein Schwerpunkt auf wichtigen Sanierungen im Bestand, erläuterte die Ministerin. "Damit können vor allem die Hochschulen mit vielen alten Gebäuden weitere dringend nötige Bauvorhaben zur Verbesserung ihrer Energieeffizienz und ihrer Nutzerfreundlichkeit vornehmen."

In vielen vor 1985 errichteten Gebäuden sei ein hoher Aufwand zur Anpassung an den Stand der Technik nötig - etwa bei der Energieeffizienz, der Barrierefreiheit und beim Brandschutz. Daher setze Heureka Schwerpunkte bei den Universitäten, die einen besonders hohen Anteil an alten und zudem denkmalgeschützten Gebäuden hätten, erklärte Dorn. Die größten Beträge gingen an die Universitäten in Gießen, Marburg, Kassel und Darmstadt.

Die hessischen Universitäten begrüßten das aufgrund von klaren Kriterien erstellte Fördermodell, erklärte die Vorsitzende der Konferenz Hessischer Universitätspräsidien und Präsidentin der TU Darmstadt, Prof. Tanja Brühl. Angesichts der enormen baulichen Erneuerungs- und Sanierungsbedarfe werde allerdings zu gegebener Zeit über eine Aufstockung für die Zeit ab 2027 nachzudenken sein.

Die Hochschulen erhalten zudem von 2021 bis 2027 zusätzlich zu Heureka weitere bis zu 210 Millionen Euro aus einem Infrastrukturprogramm von Bund und Ländern, vordringlich für die Sanierung von Lehr- und Lernflächen. Darüber hinaus unterstützt ein 2018 aufgelegtes Förderprogramm bis 2025 die energetische Sanierung von Hochschulgebäuden.

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