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30. Filmfestival Cottbus findet wegen Corona online statt

Cottbus  

30. Filmfestival Cottbus findet wegen Corona online statt

26.11.2020, 19:55 Uhr | dpa

30. Filmfestival Cottbus findet wegen Corona online statt. Cottbuser Filmfestival

Das Cottbuser Filmfestival zu Vor-Corona-Zeiten. Foto: Patrick Pleul/zb/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Das 30. Filmfestival (FFC) Cottbus findet wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr ausschließlich online statt - im Dezember. Das teilten die Veranstalter am Donnerstag mit. Geplant war zunächst ein duales Filmfest mit Veranstaltungen in Kinos und digital. Weil die Kinos wegen der beschlossenen Corona-Maßnahmen weiter geschlossen bleiben müssen, werden vom 8. bis 31. Dezember nun 150 Filme als bundesweites Streaming-Angebot über die Festivalwebsite abrufbar sein.

Das Festival in der brandenburgischen Studentenstadt, das sich vor allem dem osteuropäischen Film widmet, war ursprünglich für Anfang November geplant - und wegen des Teil-Lockdowns um einen Monat verschoben worden.

"Die Gesundheit unserer Besucher aus nah und fern ist in Zeiten der Pandemie unser oberstes Gebot", betonte Andreas Stein, Geschäftsführer des FFC-Veranstalters pool production. Das Festival werde nun mit ganzer Kraft digital umgesetzt. Es gebe ein umfangreiches Angebot, sich die Filme über die Webseite, im Live-Stream und auf dem YouTube-Kanal anzusehen.

Insgesamt sind 201 Filme zu sehen, die in vier Wettbewerben konkurrieren. Preise im Gesamtwert von 72 000 Euro und die begehrte Preisskulptur Lubina (sorbisch: die Liebreizende) sind ausgelobt. In den zurückliegenden Jahren besuchten jeweils mehr als 22 000 Zuschauer das Festival des osteuropäischen Films in Cottbus.

In der Reihe "Drehort Brandenburg" zeigt das Festival Filme, die vor der Haustür entstanden sind, wie die deutsch-polnische Koproduktion "Adventures of a Mathematican" - eine Europapremiere. Programmdirektor Bernd Buder liegen nach eigener Aussage neben den Wettbewerben und Länderschwerpunkten die thematischen Reihen sehr am Herzen, mit denen Historisches und politische Kultur diskutiert wird. In diesem Jahr gehe es unter anderem um Bestandsaufnahmen des Prozesses der deutschen Einheit und seiner Auswirkungen auf den Einzelnen und um eine Diskussion über die Wurzeln des Rechtsextremismus in den 1990er-Jahren.

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