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Grimm-Benne: Zunächst 130 000 Impfdosen für Sachsen-Anhalt

Magdeburg  

Grimm-Benne: Zunächst 130 000 Impfdosen für Sachsen-Anhalt

27.11.2020, 13:01 Uhr | dpa

Grimm-Benne: Zunächst 130 000 Impfdosen für Sachsen-Anhalt. Ampulle für Impfstoff bei IDT Biologika

Ein Mitarbeiter von IDT Biologika hält eine Ampulle, in die später der Impfstoff abgefüllt wird. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/Pool/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Sachsen-Anhalt soll zunächst rund 130 000 Impfdosen gegen das Coronavirus bekommen, sobald ein erster Stoff zugelassen ist. Das sagte Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) am Freitag in Magdeburg. Mit der ersten Lieferung sollen zunächst Ärzte und Pflegekräfte in Krankenhäusern sowie Bewohner in Pflegeeinrichtungen geimpft werden. Sachsen-Anhalt organisiere den Einsatz mobiler Teams, die nacheinander in die Einrichtungen gingen.

Zahlreiche Krankenhäuser haben Grimm-Benne zufolge bereits angeboten, ihr Personal selbst zu impfen. Zudem signalisierten nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung bereits rund 600 Ärztinnen und Ärzte, in den Impfteams mitzuarbeiten.

Parallel dazu richten Kommunen und Land gerade Impfzentren ein. In allen 14 Kreisen und kreisfreien Städten sollen die Anlaufstellen ab 15. Dezember arbeitsfähig sein. Die Ministerin geht allerdings davon aus, dass Impfungen abseits der Pflegeheime und Krankenhäuser erst ab Januar oder Februar möglich sind. Auch dabei wird eine Reihenfolge nach Risikogruppen und Systemrelevanz vorgegeben. Wie lange es dauert, bis alle Impfwilligen berücksichtigt werden können, ist laut Gesundheitsministerium offen. Limitierender Faktor sei die Verfügbarkeit eines oder mehrerer Impfstoffe, hieß es.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte vor wenigen Tagen gesagt, es gebe generell begründeten Anlass für die Annahme, dass Impfungen spätestens Anfang kommenden Jahres beginnen könnten, vielleicht sogar schon Ende dieses Jahres. Noch hat kein Corona-Impfstoff eine europäische Zulassung. Mit Biontech, Curevac und IDT arbeiten drei deutsche Unternehmen derzeit an aussichtsreichen Impfstoffen.

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