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Geflügelpest: Ministerium ruft zu besonderer Vorsicht auf

Magdeburg  

Geflügelpest: Ministerium ruft zu besonderer Vorsicht auf

28.11.2020, 10:43 Uhr | dpa

Geflügelpest: Ministerium ruft zu besonderer Vorsicht auf. Graugänse

Graugänse im Flug. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Magdeburg (dpa/sa) - Wegen der Geflügelpest in mehreren Bundesländern ruft das Landwirtschaftsministerium in Sachsen-Anhalt die Geflügelhalter zu besonderer Vorsicht auf. Halterinnen und Halter auch mit wenigen Tieren sollten Kontakte zwischen Geflügel und Wildvögeln unbedingt verhindern, teilte das Ministerium in Magdeburg mit. In Geflügelbetrieben sollte die sogenannte Biosicherheit überprüft und wenn nötig optimiert werden. Im Umfeld solle stärker auf tote oder kranke Wildvögel geachtet werden.

Die Geflügelpest tritt seit Ende Oktober verstärkt in Deutschland auf. Fälle gab es in Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Bayern und zuletzt in Berlin. Bekannt sind laut Ministerium mehr als 200 Fälle bei Wildvögeln und neun Ausbrüche bei Hausgeflügel. Das Risiko, dass sich die Geflügelpest in Nutzgeflügelhaltungen und Tierbeständen in Zoos ausbreitet, werde als hoch eingestuft.

Die zuständigen Behörden in Sachsen-Anhalt führten derzeit Risikobewertungen durch, teilte das Ministerium weiter mit. Wenn ein Fall im Land auftrete, solle in den betroffenen Gebieten die Aufstallung des Geflügels angeordnet werden. Aktuell gebe es keine Hinweise auf die Geflügelpest mit dem Erreger HPAI H5.

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