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Noch keine Entscheidung über Konsequenzen für Schulleiterin

Wiesbaden  

Noch keine Entscheidung über Konsequenzen für Schulleiterin

30.11.2020, 16:13 Uhr | dpa

Über die möglichen dienstrechtlichen Folgen für eine Schulleiterin aus Südhessen, die an einer großen Demonstration gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen teilgenommen hat, ist noch keine Entscheidung gefallen. Es müssten noch Gespräche mit dem Elternbeirat und Kollegen geführt werden, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. Dabei gehe es darum, ob die Frau bereits an anderer Stelle in ähnlicher Art aufgefallen sei.

Die Leiterin einer Grundschule in Froschhausen, einem Stadtteil von Seligenstadt im südhessischen Landkreis Offenbach, hatte an einer "Querdenken"-Demonstration teilgenommen und sich dabei auch öffentlich kritisch geäußert. Bei der Kritik war es insgesamt um die Corona-Maßnahmen und dabei gerade auch um das Tragen von Masken zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Virus gegangen.

Die Frau hat sich nach Angaben des Sprechers mittlerweile auch schriftlich ausdrücklich bei der Schulgemeinde für ihr Verhalten entschuldigt. Aus Sicherheitsgründen war ihr danach für 14 Tage der Zutritt zur Schule untersagt worden. In Hessens Schulen gelten strenge Hygieneauflagen zum Schutz der Kinder und Lehrer vor einer Corona-Erkrankung. Landesweit einheitlich gilt, dass Schüler ab Klasse 5 im Unterricht eine Maske tragen sollen.

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