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Fluggeräte-Hersteller Autogyro stellt Insolvenzantrag

Hildesheim  

Fluggeräte-Hersteller Autogyro stellt Insolvenzantrag

02.12.2020, 12:20 Uhr | dpa

Der Fluggeräte-Hersteller Autogyro aus Hildesheim hat wegen der Corona-Krise einen Insolvenzantrag gestellt. Das Amtsgericht habe ein entsprechendes vorläufiges Verfahren eröffnet und eine Insolvenzverwalterin ernannt, sagte ein Gerichtssprecher am Mittwoch. Zuvor hatten mehrere Medien über die Maßnahme mit dem Ziel einer Neustrukturierung berichtet.

Dies sei definitiv keine Bankrotterklärung, wird Geschäftsführer Gerry Speich in einer Firmenmitteilung vom Dienstag zitiert. Das Unternehmen war ihm zufolge in der Corona-Krise zu Teilen in Kurzarbeit. "Die Auswirkungen der anhaltenden Pandemie auf die Schlüsselmärkte Asien und Nordamerika haben den Spielraum des Unternehmens jedoch wesentlich verkleinert", teilte die Firma mit.

Autogyro produziert nach eigenen Angaben seit 2003 ultraleichte Fluggeräte. Die Produktion der Tragschrauber sei bis Ende Januar ausgelastet. Noch im Dezember sollen vier weitere Flieger die Fertigungshallen am Flugplatz Hildesheim verlassen.

Um handlungsfähig zu bleiben, sei der vorläufige Insolvenzantrag ein probates Mittel für die nächsten strategischen Schritte. Am Hildesheimer Standort beschäftigt das Unternehmen nach Angaben einer Sprecherin 78 Mitarbeiter.

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