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Spangdahlem freut sich über möglichen US-Truppenabzugsstopp

Spangdahlem  

Spangdahlem freut sich über möglichen US-Truppenabzugsstopp

04.12.2020, 14:12 Uhr | dpa

Spangdahlem freut sich über möglichen US-Truppenabzugsstopp. Militärfahrzeuge der US-Armee fahren durch einen Ort

Militärfahrzeuge der US-Armee fahren durch einen Ort. Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Politiker in der Eifelregion um den US-Militärflugplatz Spangdahlem haben sich am Freitag erleichtert über einen möglichen Stopp des angekündigten Truppenabzugs in Deutschland gezeigt. "Wir freuen uns über diesen positiven Etappenabschnitt", sagte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Speicher, Manfred Rodens (CDU), Freitag. In der Nacht zum Freitag war bekanntgeworden, dass der US-Kongress den vom amtierenden US-Präsidenten Donald Trump geplanten Abzug von etwa einem Drittel der US-Soldaten aus Deutschland vorerst blockieren will.

Zu den Abzugsplänen gehört auch die Verlegung der auf der Air Base Spangdahlem stationierten F-16-Staffel mit rund 20 Flugzeugen nach Italien. Die Kampfjetstaffel, die weltweit Einsätze der US-Air Force und der Nato unterstützt, ist das Kernstück des Flugplatzes. Zum 52. Jagdgeschwader gehören nach Angaben der Base mitsamt Angehörigen rund 10 000 Amerikaner. Der Flugplatz ist auch Arbeitgeber für etwa 700 deutsche Beschäftigte.

Der erste Beigeordnete der Gemeinde Spangdahlem, Klaus Rodens, sagte: "Ich freue mich darüber, dass man jetzt tatsächlich noch mal die Fakten untersucht. Das kann für Spangdahlem nur positiv aussehen." Es sei gut, dass es wieder Dialog gebe. Der US-Flugplatz Spangdahlem sei strategisch und militärisch für die Amerikaner von großer Bedeutung. In den vergangenen Jahren seien mehr als 300 Millionen Euro investiert worden.

"Natürlich ist man erleichtert abwartend", sagte Ortsbürgermeister Alois Gerten (parteilos) in Spangdahlem. Es sei beruhigend, dass der US-Kongress prüfen wolle, ob ein solcher Abzug aus Deutschland für die strategische Ausrichtung der USA sinnvoll wäre. "Es ist allerdings noch keine endgültige Klärung. Da muss man abwarten, bis der neue Präsident im Amt ist", sagte er.

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