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Ostthüringen: Verschärfungen von Corona-Maßnahmen

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Ostthüringen: Verschärfungen von Corona-Maßnahmen

07.12.2020, 15:37 Uhr | dpa

Ostthüringen: Verschärfungen von Corona-Maßnahmen. Corona-Teststelle

Teströhrchen für den Covid-19 Test liegen auf einem Tisch an einer Corona-Teststelle. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Mit verschärften Corona-Regeln will das Landratsamt des Saale-Orla-Kreises auf die dort stark gestiegenen Infektionszahlen reagieren. Die Änderungen würden vor allem darauf abzielen, Kontakte zu verringern, teilte das Landratsamt am Montag mit. Die genauen Maßnahmen sollen erst nach Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium vermutlich am Dienstag verkündet werden, wie ein Sprecher sagte. Die neue Allgemeinverfügung soll dann ab Mittwoch gelten.

Pflege- und Behinderteneinrichtungen gehörten zu den Treibern des Infektionsgeschehens im Landkreis, berichtete der Sprecher. "Wir stellen aber auch fest, dass die Infektionen in der gesamten Fläche verteilt sind." Die Infektionszahlen bewegten sich in einer Höhe, die man vor wenigen Wochen noch nicht gekannt habe.

Das Landratsamt geht davon aus, dass der Landkreis am Dienstag bei der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz die Marke von 400 überschreitet. Montagfrüh waren rund 398 Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage je 100 000 Einwohner im Saale-Orla-Kreis laut Staatskanzlei erfasst worden. Damit liege die Kommune bundesweit an achter Stelle.

Zudem gehört der Saale-Orla-Kreis gemeinsam mit Hildburghausen (rund 453) und dem Altenburger Land zu den Kreisen Thüringens mit den höchsten Inzidenzwerten. Die Pandemie verlaufe dort diffus, über den Landkreis verstreut, hieß es. Die Staatskanzlei hatte am Montag unter Bezug auf Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis im Osten Thüringens auf rund 425 beziffert. Das Landratsamt nannte dagegen einen Wert von rund 430 - was am Montag die siebthöchste Inzidenz bundesweit gewesen sei.

Bei der Übermittlung der Infektionsdaten von Behörden zum RKI kann es zu Verzögerungen kommen. Deshalb weichen die Zahlen in manchen Fällen von den Angaben ab, die Städte und Landkreise selbst zum jeweiligen Infektionsgeschehen mitteilen.

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