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Kein neuer Infektionsherd für "Gelbsucht"-Fälle

Dummerstorf  

Kein neuer Infektionsherd für "Gelbsucht"-Fälle

10.12.2020, 08:42 Uhr | dpa

Der zweite Hepatitis-A-Ausbruch in Dummerstorf (Landkreis Rostock) geht auf denselben Infektionsherd zurück, der seit November für Gelbsucht-Fälle in dem Ort sorgt. Das hat der Landkreis am Donnerstag in Güstrow mitgeteilt. Insgesamt gebe es 34 registrierte Krankheitsfälle. Zuletzt waren vier Grundschüler unterschiedlicher Klassenstufen betroffen gewesen. Dieser Virenstamm war 2019 in Frankreich und Bayern und 2020 in Sachsen und Brandenburg aufgetaucht, wie Untersuchungen belegten.

Die Gesundheitsbehörden bieten inzwischen Impfungen an. Für nicht gegen Hepatitis A geimpfte Schüler, Lehrer sowie Beschäftigte von Schule und Hort wurde ein Betretungsverbot von 30 Tagen für Gemeinschaftseinrichtungen ausgesprochen. Die ersten zwölf Infektionen in Dummerstorf waren am 11. November gemeldet worden. Die ersten Erkrankten seien inzwischen wieder gesund. Betroffene seien drei Wochen infektiös.

Die Krankheit äußert sich in Glieder- und Oberbauchschmerzen sowie Schwäche, nach einigen Tagen verfärben sich Haut und Augen gelb - daher kommt der umgangssprachliche Name Gelbsucht. Infektionen mit dem Hepatitis-A-Virus sind in Deutschland relativ selten. Es gibt eine vorbeugende Impfung.

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