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Leiche im Maisfeld: Mann nach tödlichem Streit vor Gericht

Arnsberg  

Leiche im Maisfeld: Mann nach tödlichem Streit vor Gericht

10.12.2020, 12:31 Uhr | dpa

Leiche im Maisfeld: Mann nach tödlichem Streit vor Gericht. Justitia

Vor dem Landgericht hält eine Statue der Justitia eine Waagschale. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Die juristische Aufarbeitung um einen erschlagenen Mann (45) in einem Maisfeld in Eslohe im Sauerland geht weiter. Nach dem noch nicht rechtskräftigen Freispruch eines 38-jährigen Bauarbeiters aus Polen ist vor dem Landgericht Arnsberg am Donnerstag das Verfahren wegen Totschlags gegen einen 29-Jährigen Kollegen und Landsmann eröffnet worden, wie eine Gerichtssprecherin sagte.

Gegen den Freispruch des 38-Jährigen Ende September aus Mangel an Beweisen ging die Staatsanwaltschaft zudem bereits in Revision. Er hatte die Tat bestritten, sich auf Erinnerungslücken berufen und den nun vor Gericht stehenden 29-Jährigen als möglichen Täter benannt.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die beiden Männer in einem Streit nach einem Trinkgelage in einer Wohnung in Meschede zusammen den Mann (45) aus der Ukraine töteten. Das Opfer - ebenfalls ein Bauarbeiter - war in einer Augustnacht 2019 nach zwei tödlichen Schlägen mit einem Vorschlaghammer gestorben. Tags drauf sollen die beiden Angeklagten die Leiche in dem Maisfeld abgelegt haben. Der Tote war etwa eine Woche später entdeckt worden.

Die Staatsanwaltschaft hatte ursprünglich beide Männer wegen gemeinschaftlichen Totschlags angeklagt. Der Jüngere war aber zwischenzeitlich nach Polen zurückgekehrt und später ausgeliefert worden.

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