Sie sind hier: Home > Regional >

Saar-Uniklinikum verschiebt planbare Eingriffe

Homburg  

Saar-Uniklinikum verschiebt planbare Eingriffe

14.12.2020, 16:38 Uhr | dpa

Wegen hoher Corona-Fallzahlen verschiebt das Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) ab sofort planbare Eingriffe und Ambulanz-Termine. Bis der ab diesem Mittwoch verordnete Lockdown greife, "müssen wir im Universitätsklinikum mit einem steten Zustrom an Notfall- und Covid-19-Patienten rechnen", teilte der Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des UKS, Wolfgang Reith, am Montag in Homburg mit.

"Eine regelhafte Versorgung" der Patienten werde immer schwieriger, weil umliegende Krankenhäuser an der Belastungsgrenze arbeiteten und sich zunehmend aus der Regel- und Notfallversorgung abmelden müssten. Durch die "deutliche Ausweitung" des Einzugsgebietes sei das UKS stärker belastet. Medizinische Notfälle und onkologische Indikationen würden weiterhin betreut.

Personal, das durch die Verschiebung von planbaren und nicht dringlichen Eingriffen frei werde, unterstütze in der Akutversorgung. Beschäftigte sollten ihre Urlaubsplanungen überdenken und freie Tage möglichst ins neue Jahr verschieben. "Wir brauchen jetzt jeden vor Ort im UKS", sagte Reith.

Von 69 Covid-19-Patienten, die aktuell auf Intensivstationen im Saarland behandelt werden, müssen 26 Patienten beatmet werden, wie aus Daten des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Montag hervorgeht.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: