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Gesunkener Fischimbiss-Kutter geborgen: Ursache noch unklar

Barth  

Gesunkener Fischimbiss-Kutter geborgen: Ursache noch unklar

16.12.2020, 08:59 Uhr | dpa

Der im Hafen von Barth (Vorpommern-Rügen) gesunkene Verkaufskutter ist wieder geborgen. Wie Hafenmeister Stephan Wenke sagte, hob ein Kran das 17 Meter lange Holzschiff am Mittwoch langsam an zwei Gurten hoch, die Taucher befestigt hatten, während starke Pumpen das hineingelaufene Wasser wieder herausbeförderten. Innerhalb von etwa sechs Stunden war das Schiff wieder vollständig oberhalb der Wasserlinie. Der Imbisskutter war am Dienstagfrüh plötzlich gesunken.

Die Ursache ist noch nicht klar. "Wir waren im Maschinenraum, da war nichts zu sehen", erläuterte Wenke. Ein Schlepper zog den Kutter in eine knapp einen Kilometer entfernte Werft. Dort wurde das etwa 45 Tonnen schwere Holzschiff per Lift herausgehoben.

Am Donnerstag soll das Schiff dann an Land aufgebockt werden. Dann könne man genauer sehen, ob und wo es ein Leck gibt, wie Wenke sagte. Der frühere Fischkutter lag seit mehreren Jahren als Imbiss-Schiff im Hafen, hatte noch eine Genehmigung bis 2022 und war saisonbedingt außer Betrieb. Feuerwehrleute konnten mit Ölsperren größere Verunreinigungen im Wasser durch Fette und andere Stoffe an Bord vermeiden. Nach ersten Ermittlungen der Wasserschutzpolizei könnte Materialermüdung am Schiffsrumpf zum Sinken geführt haben. Die Schadenshöhe sei unklar, hieß es.

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