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Prozessbeginn: 19-Jähriger soll Onkel erstochen haben

Arnsberg  

Prozessbeginn: 19-Jähriger soll Onkel erstochen haben

17.12.2020, 13:58 Uhr | dpa

Prozessbeginn: 19-Jähriger soll Onkel erstochen haben. Justitia

Vor dem Landgericht hält eine Statue der Justitia eine Waagschale. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Weil er mit einem Küchenmesser seinen Onkel tödlich und seinen Großvater schwer verletzt haben soll, steht seit Donnerstag ein 19-Jähriger in Arnsberg vor dem Landgericht. Die Staatsanwaltschaft geht jedoch davon aus, dass der damals 18-Jährige aufgrund einer schweren psychischen Erkrankung im Zustand der Schuldunfähigkeit gehandelt habe, wie das Gericht zum Auftakt des Prozesses mitteilte.

Anfang Juli soll er im Haus der Großeltern in Soest ein Keramik-Küchenmesser aus einer Schublade genommen haben. Als er sich dann auf den Weg machte, das Haus zu verlassen, sollen sein Großvater und sein Onkel versucht haben, ihn aufzuhalten. Daraufhin soll er mit Wucht auf beide eingestochen haben. Ein langer Schnitt verletzte den 45 Jahre alten Onkel so schwer an Lunge und Herz, dass er starb. Auch der zum Zeitpunkt des Angriffs 65-jährige Großvater wurde durch mehrere Stiche schwer verletzt.

Nach der Tat war eine Unterbringung in einer Psychiatrie angeordnet worden. Das Gericht wird unter anderem darüber entscheiden müssen, ob der junge Mann dauerhaft dort bleiben muss.

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