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Netzhoppers gegen Giesen in der ungeliebten Favoritenrolle

Bestensee  

Netzhoppers gegen Giesen in der ungeliebten Favoritenrolle

18.12.2020, 09:07 Uhr | dpa

Netzhoppers gegen Giesen in der ungeliebten Favoritenrolle. Die Hände eines Volleyball-Spielers sind mit Tape umwickelt

Die Finger und Handgelenke eines Volleyball-Spielers sind mit Tape umwickelt. Foto: picture alliance/Soeren Stache/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Die Netzhoppers KW-Bestensee befinden sich in ungewohnter Rolle. In das Heimspiel der Volleyball-Bundesliga gegen die Grizzlys Giesen am Samstag (18.00 Uhr/sporttotal.tv) geht die Mannschaft von Trainer Christophe Achten als Favorit. "Bei uns lief es eigentlich immer am besten, wenn wir Außenseiter waren", gibt Teammanagerin Britta Wersinger zu.

Wollen die Netzhoppers als aktueller Tabellensechster den Anschluss zu den oberen Rängen nicht verlieren, müssen gegen die zwei Ränge schlechter platzierten Giesener drei Punkte her. In der vergangenen Saison hatten die Brandenburger gegen die Niedersachsen zu Hause mühevoll 3:2 gewonnen.

Am Mittwoch konnten die Netzhoppers im Bundesliga-Duell bei den Berlin Volleys nicht an ihre starken Leistungen im Pokal anknüpfen. Sechs Tage nach dem nervenaufreibenden Tiebreak-Sieg im Pokal-Halbfinale gegen Herrsching gab es eine 1:3-Niederlage. "Die Mannschaft hatte sich total fokussiert auf das Spiel gegen Herrsching, da hat sie alles reingehauen. Es ist normal, dass die Spieler danach mental in ein Loch fallen", sagte Wersinger.

Libero Kamil Ratajczak, schon in der zehnten Saison bei den Netzhoppers, sieht indes positiv gestimmt in die Zukunft, denn: "Wir sind ein verschworener Haufen, der noch viele Erfolge einfahren will."

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