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Wegen Tierseuche: Erste eigene Kadaver-Spürhunde ausgebildet

Jabel  

Wegen Tierseuche: Erste eigene Kadaver-Spürhunde ausgebildet

18.12.2020, 09:41 Uhr | dpa

Als Vorbereitung auf die Afrikanische Schweinepest hat Mecklenburg-Vorpommern die ersten eigenen Kadaver-Spürhunde ausgebildet. Zwölf Hundeführer und ihre Vierbeiner haben den einmonatigen Lehrgang im Waldheim Loppin bei Jabel (Mecklenburgische Seenplatte) erfolgreich abgeschlossen, wie ein Sprecher des Schweriner Agrarministeriums am Freitag sagte. Die "Gespanne" können verendete Tiere auch in unwegsamem Gebiet aufspüren und so helfen, einen Tierseuchenausbruch früh zu erkennen und ein Einschleppen des Seuchenerregers in Hausschweinbestände zu verhindern.

Die Ausbildung habe rund 25 000 Euro pro Hund und Hundeführer gekostet - insgesamt mehr als 300 000 Euro, die das Land trage. Solche Hunde aus anderen Bundesländer waren schon im Südosten Brandenburgs, wo im September der erste Fall in Deutschland auftrat, und in Sachsen im Einsatz, um Wildschweinkadaver zu finden und zu beseitigen. In Brandenburg wurden seit September bislang 248 Fälle der Afrikanischen Schweinepest bestätigt, das Gros im Landkreis Oder-Spree, der knapp 100 Kilometer südlich von Vorpommern liegt.

Hausschweinbestände in Deutschland sind Experten zufolge frei von der Seuche. Die Krankheit ist für Menschen ungefährlich, für Wild- und Hausschweine aber fast immer tödlich.

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