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Spielabsage bei den Netzhoppers: "Reine Vorsichtsmaßnahme"

Bestensee  

Spielabsage bei den Netzhoppers: "Reine Vorsichtsmaßnahme"

20.12.2020, 11:40 Uhr | dpa

Spielabsage bei den Netzhoppers: "Reine Vorsichtsmaßnahme". Die mehrfach mit Tape umwickelten Finger eines Volleyballspielers

Die mehrfach mit Tape umwickelten Finger eines Volleyballspielers. Foto: picture alliance / dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Die Mitteilung der Grizzlys Giesen war kurz und knapp gefasst. Und beruhigend. "Alle Beteiligten sind derzeit symptomfrei", meldete der Volleyball-Bundesligist aus Niedersachsen via Facebook, nachdem am Samstag das Spiel bei den Netzhoppers KW-Bestensee kurzfristig abgesagt worden war. Im Umfeld des Giesener Teams war am Spieltag gegen Mittag eine Person darüber informiert worden, dass sie als Kontaktperson der ersten Kategorie zu einem Corona-Infizierten identifiziert worden sei.

In Abstimmung mit der Volleyball-Bundesliga (VBL) wurde das Spiel in Bestensee daraufhin abgesagt. "Das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme gewesen", betonte Britta Wersinger, die Teammanagerin der Netzhoppers. Ein Nachholtermin für die Partie steht noch nicht fest.

Auch der Gegner aus Giesen reagierte unaufgeregt. "Alle Routinetests bei uns im Vorfeld des Spiels waren negativ. Deshalb haben wir die Fahrt nach Bestensee wie geplant angetreten", teilte der Verein mit. Man wollte allerdings nach dem telefonisch erhaltenen Bescheid über die betroffene Kontaktperson "kein Risiko eingehen".

Die Netzhoppers werden über die Absage nicht ganz unglücklich gewesen sein. Schließlich entzerrt der Spielausfall ihr straffes Programm vor Weihnachten mit drei Spielen in nur sechs Tagen. Zum anderen beklagt Trainer Christophe Achten ein paar angeschlagene Spieler. Mittelblocker James Weir litt zuletzt unter Oberschenkelproblemen, Angreifer Jan Jalowietzki plagten Beschwerden in der Schulter.

Zuspieler Byron Keturakis hingegen hat inzwischen seine schmerzhaften Erinnerungen an die Partie bei den Berlin Volleys (1:3) drei Tage zuvor abgeschüttelt. Er hatte beim Aufwärmen vor dem Spiel einen Ball ins Gesicht bekommen. Mit Folgen: "Er klagte darüber, dass er auf dem rechten Ohr nichts hören könne und obendrein Gleichgewichtsstörungen habe", berichtete Trainer Achten. "Aber ich glaube, gegen Giesen wäre er wieder ganz der Alte gewesen."

Auch die Berliner Erstligisten BR Volleys und VC Olympia waren schon von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Das Team der Volleys musste in der Saisonvorbereitung wegen der Infektion eines Spielers in Quarantäne. Beim Nachwuchsteam VC Volleys wurden wegen mehrerer Corona-Fälle im Team die ersten zwei Saisonspiele verschoben.

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