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Heroin-Prozess: Urteil erst im Februar zu erwarten

Frankfurt (Oder)  

Heroin-Prozess: Urteil erst im Februar zu erwarten

22.12.2020, 12:02 Uhr | dpa

Heroin-Prozess: Urteil erst im Februar zu erwarten. Landgericht Frankfurt (Oder)

Das Gebäude des Amts- und Landgerichts Frankfurt (Oder). Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Es soll sich um die bislang größte auf einen Schlag entdeckte Menge Heroin in Deutschland gehandelt haben: Der Prozess gegen den mutmaßlichen Schmuggler von 658 Kilogramm Heroin vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) wird voraussichtlich erst im Februar zu einem Abschluss kommen. Da eine Schöffin erkrankte, wurde der Termin am Dienstag aufgehoben, wie das Gericht mitteilte. Am 13. Januar soll es weitergehen. Weitere Termine sind bis in den Februar hinein bestimmt. Dann soll es ein Urteil geben.

Der 63-jährige Angeklagte aus der Türkei soll die Drogen auf der Ladefläche seines aus Kirgistan kommenden Lasters im Frühjahr 2019 nach Deutschland gebracht haben. Sie waren als türkische Süßigkeiten getarnt. Das Heroin habe der Mann laut Anklage in die Niederlande bringen wollen, wo es die Auftraggeber weiterverkaufen wollten.

Die Staatsanwaltschaft hat den 63-Jährigen wegen der Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und der Hilfe beim Handel angeklagt. Bei der aufgefundenen Menge handelt es sich nach Angaben des Zollfahndungsamtes Berlin-Brandenburg um die bisher größte auf einen Schlag entdeckte Menge in Deutschland.

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