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Fuldaer Bischof Gerber spricht von "Pandemie der Einsamkeit"

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Fuldaer Bischof Gerber spricht von "Pandemie der Einsamkeit"

25.12.2020, 11:49 Uhr | dpa

Fuldaer Bischof Gerber spricht von "Pandemie der Einsamkeit". Michael Gerber

Der Fuldaer Bischof Michael Gerber. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Fuldaer Bischof Michael Gerber hat in der Corona-Krise bei einem Festgottesdienst am Freitag von einer "Pandemie der Einsamkeit" gesprochen. Man dürfe den Begriff der Pandemie nicht inflationär benutzen. Doch es müsse nachdenklich stimmen, "wenn offenbar diese Erfahrung um sich greift, die mehr und mehr Menschen machen: Eigentlich habe ich kein echtes Gegenüber", sagte der katholische Geistliche am 1. Weihnachtsfeiertag im Fuldaer Dom bei einem Festgottesdienst. Gegen Covid gebe es einen Impfstoff, doch wie sehe es mit der Einsamkeit aus? Resonanz in einem Gegenüber sei ein Grundbedürfnis, wesentlich für unser Leben. Gerade Situationen wie die derzeitige Corona-Krise könnten Menschen formen. "Das kann positiv wie negativ sein, traumatisierend wie heilend."

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