Sie sind hier: Home > Regional >

Explosion: Niedersachsen hilft Libanon bei Abfallentsorgung

Beirut  

Explosion: Niedersachsen hilft Libanon bei Abfallentsorgung

28.12.2020, 15:03 Uhr | dpa

Explosion: Niedersachsen hilft Libanon bei Abfallentsorgung. Rauch steigt nach einer Explosion am Hafen Beiruts auf

Rauch steigt nach einer Explosion am Hafen Beiruts auf. Foto: Marwan Naamani/dpa (Quelle: dpa)

Knapp fünf Monate nach der Explosion in der libanesischen Hafenstadt Beirut will sich Niedersachsen an der Entsorgung der entstandenen giftigen Abfälle beteiligen. Zurzeit werden 50 Container mit Salz- und Schwefelsäuren, Lack- und Farbschlämme, Gasdruckbehältern und Batterien für den Transport nach Wilhelmshaven vorbereitet, wie das niedersächsische Umweltministerium am Montag mitteilte. Diese und 30 weitere beschädigte Container sollen demnach im Januar zu einer zugelassenen Entsorgungsanlage in Niedersachsen gebracht werden - sofern bis dahin alle nötigen Genehmigungen vorliegen.

Eine ordnungsgemäße und sichere Entsorgung habe "natürlich oberste Priorität", sagte Umweltminister Olaf Lies (SPD). "Wenn wir in Niedersachsen jetzt unseren Teil dazu beitragen können, um die schrecklichen Folgen dieses fürchterlichen Unfalls ein Stück weit abzumildern, sind wir dazu bereit."

Bei der Explosion am 4. August waren mehr als 190 Menschen getötet und mehr als 6000 verletzt worden. Große Teile des Hafens sowie der umliegenden Wohngebiete wurden zerstört. Ausgelöst worden sein soll die gewaltige Detonation durch große Mengen der hochexplosiven Chemikalie Ammoniumnitrat, die über Jahre ungesichert im Hafen gelagert worden waren.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal