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Ein "Hauch von Winter" in Niedersachsen

Cuxhaven  

Ein "Hauch von Winter" in Niedersachsen

04.01.2021, 13:04 Uhr | dpa

Ein "Hauch von Winter" in Niedersachsen. Schnee in Niedersachsen

Schnee und sonniges Wetter locken zahlreiche Wintersportler in den Harz. Foto: Swen Pförtner/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Leichter Schneefall, Schneeregen, Glätte und wenig Sonnenschein - bei Temperaturen um den Gefrierpunkt bleibt es in Niedersachsen und Bremen in den nächsten Tagen unbeständig. Vor allem nachts drohe Glätte auch im Tiefland, im Bergland auch tagsüber, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Montag. Neben vielen Wolken und vor allem im Tiefland und an der Küste Regen gibt es in den Hochlagen auch Schnee. "Spektakulär wird es nicht, aber hier und da gibt es einen Hauch von Winter", sagte der Sprecher.

Vor allem in den höheren Lagen dürfte es winterlich bleiben: In den Hochlagen des Harzes erwartet der Deutsche Wetterdienst nach vorsichtiger Schätzung am Dienstag drei bis fünf Zentimeter Schnee, am Mittwoch bis zu sechs Zentimeter, am Donnerstag maximal drei bis vier Zentimeter und am Freitag bis vier Zentimeter.

Nach Angaben der Polizei war die Lage im Harz zunächst entspannt, die Menschen reisten aber an. Gegen Mittag waren die Parkplätze im Oberharz voll, wie die Polizei Goslar über Twitter mitteilte. Wegen Schneefalls seien die Straßen glatt. "Sowie es im Harz schneit, kommen die Leute. Das ist nichts Besonderes", sagte ein Polizeisprecher. Nur sei dieser Winter wegen der Corona-Krise eben besonders. Am Wochenende bildeten sich kilometerlange Staus, nachdem viele Ausflügler sich entgegen aller Mahnungen auf den Weg in den Harz gemacht hatten.

Im norddeutschen Tiefland gebe es keine großen Chancen auf eine geschlossene Schneedecke, dort werde es für wenige Stunden "punktuell weiß" werden, sagte der DWD-Sprecher. An der Küste dürfte eher Regen fallen. Die Niederschläge zögen von Osten heran, weil aber die Wassertemperatur der Ostsee noch vergleichsweise hoch sei, gebe es nur geringe Chancen auf Schnee.

Nachts dürfte bis ins Tiefland leichter Frost herrschen, tagsüber sollten es ein bis zwei, an der Küste auch bis zu vier Grad sein. Der Wind weht aus nordöstlicher Richtung, an der Küste und auf den Inseln sind am Dienstag stürmische Böen bis 70 Stundenkilometer möglich. Die Sonne sei nur selten zu sehen, aber "der eine oder andere Sonnenstrahl" werde es schaffen.

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