Sie sind hier: Home > Regional >

Netzhoppers wieder "mit beiden Füßen auf dem Boden"

Bestensee  

Netzhoppers wieder "mit beiden Füßen auf dem Boden"

16.01.2021, 19:45 Uhr | dpa

Der Einzug in die Playoffs der Volleyball-Bundesliga droht für die Netzhoppers KW-Bestensee nach einer Heimniederlage gegen die SVG Lüneburg in Gefahr zu geraten. "Jetzt stehen wir wieder mit beiden Füßen auf dem Boden", sagte Trainer Christophe Achten nach der ernüchternden 0:3 (22:25, 23:25, 22:25)-Pleite am Samstag.

Die letzte Aktion war dem Mittelblocker der Brandenburger, James Weir, vorbehalten. Sein auf Sicherheit bedachter Aufschlag landete mittig im Netz und besiegelte endgültig einen rundum enttäuschenden Auftritt. Die Netzhoppers ließen die Tugenden vermissen, die das Team in dieser Saison überraschend ins deutsche Pokalfinale geführt hatten. "Zu unserer Identität gehört, in die Spiele viel Energie reinzuwerfen. Aber diesmal wurde uns das von den Lüneburgern vorgemacht", sagte Achten.

Alle drei Sätze waren lange Zeit auf der Kippe. 17:17 stand es im ersten Durchgang, 18:18 im zweiten und 21:21 im dritten. Erst danach konnte sich der Gast jeweils absetzen. "In den wichtigen Momenten hat Lüneburg die Punkte gemacht", betonte Achten.

Mit Sorge hatte der Belgier schon während der Vorbereitung auf das Spiel beobachtet, dass seine Schützlinge nicht mit der nötigen Konzentration und Gewissenhaftigkeit bei der Sache waren. "In der Woche davor haben wir für das Spiel bei den United Volleys Frankfurt sehr gut trainiert. Diesmal haben meine Spieler offenbar alles etwas zu sehr auf die leichte Schulter genommen". Die Partie gegen ihren Pokalendspiel-Gegner Frankfurt hatten die Netzhoppers 3:2 gewonnen.

Die Niederlage gegen Lüneburg erhöht in der Bundesliga die Spannung im Kampf um die Playoff-Plätze noch einmal deutlich. "Es gibt zwischen Tabellenplatz neun und fünf keine großen Abstände", sagte Gästetrainer Stefan Hübner. Er rät in diesem Fall: "Gerade in einer solchen Phase ist es wichtig, geduldig zu bleiben und den Kopf nach Rückschlägen nicht gleich in den Sand zu stecken." Ob dieser Ratschlag bei den Netzhoppers ankommt, wird sich schon am Samstag zeigen, wenn die Mannschaft bei den vier Punkte besser dastehenden Bisons Bühl antritt.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal