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Totschlagsprozess in Itzehoe wegen Corona abgesagt

Itzehoe  

Totschlagsprozess in Itzehoe wegen Corona abgesagt

18.01.2021, 10:02 Uhr | dpa

Totschlagsprozess in Itzehoe wegen Corona abgesagt. Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: picture alliance / Peter Steffen/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Die für diesen Montag geplante Fortsetzung eines Totschlagsprozesses vor dem Landgericht Itzehoe ist kurzfristig abgesagt worden. Wie eine Gerichtssprecherin auf Nachfrage mitteilte, sind Corona-Präventionsgründe für die Verschiebung verantwortlich. Ob der Prozess wie geplant am kommenden Montag weitergeführt werden kann, steht noch nicht fest.

Dem 47-jährigen Angeklagten wird zur Last gelegt, am 6. Juli in Heide seine Frau mit einem Messer niedergestochen zu haben. Die damals 30-Jährige hatte sich mit einem Fenstersprung aus 3,50 Meter Höhe aus der gemeinsamen Wohnung gerettet. Das am Bauch, am Rücken, den Unterarmen und den Händen verletzte Opfer erlitt lebensgefährliche Verletzungen. In einer Notoperation musste der Frau die linke Niere entfernt werden.

Die neun Jahre alte gemeinsame Tochter hatte sich ebenfalls in der Wohnung befunden. Nach Polizeiangaben aus dem Juli hatte das Kind nichts von dem blutigen Streit zwischen den Eltern mitbekommen.

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