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Vorpommern-Greifswald will strengere Regeln ab Mittwoch

Rostock  

Vorpommern-Greifswald will strengere Regeln ab Mittwoch

18.01.2021, 17:37 Uhr | dpa

Vorpommern-Greifswald will strengere Regeln ab Mittwoch. Michael Sack (CDU)

Michael Sack, Vorsitzender der CDU Mecklenburg-Vorpommern und Landrat von Vorpommern-Greifswald. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Bewohner im Kreis Vorpommern-Greifswald müssen frühestens von diesem Mittwoch an mit strengeren Regeln wegen der Corona-Pandemie rechnen. Das hat Landrat Michael Sack (CDU) am Montag dem Norddeutschen Rundfunk (NDR1-Radio MV) gesagt. Grund sei das Überschreiten der Sieben-Tage-Inzidenz von 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner. Dieser Wert hatte am Sonntag bei 200,3 gelegen, weshalb der Kreis neben dem Nachbarkreis Mecklenburgische Seenplatte jetzt auch als Hochrisikogebiet gilt.

Am Montag kamen nach Angaben von Sack 69 Neuinfektionen dazu. Die Inzidenz lag nach Angaben des zuständigen Landesamtes für Gesundheit bei 199,9. Sack kündigte an, dass es eine nächtliche Ausgangssperre geben soll, auch die 15-Kilometer-Beschränkung werde geprüft. Regeln für Schulen und Kitas sollen aber nicht verschärft werden, da diese bei Neuinfektionen keine wichtige Rolle gespielt hätten. Hauptgründe für den Anstieg seien Infektionen bei ambulanten Pflegediensten und in Pflegeeinrichtungen.

So waren allein in einem Seniorenheim in Ueckermünde am Wochenende mehr als 60 Neuinfektionen aufgetreten. Vor einer Woche hatte die Wochen-Inzidenz in Vorpommern-Greifswald bei 107,4 gelegen. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es sechs Großkreise, am Montag lag der Wochen-Wert landesweit bei 118,7.

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