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Löwen-Spieler Petersson als Semper-Ersatz nach Flensburg

Flensburg  

Löwen-Spieler Petersson als Semper-Ersatz nach Flensburg

21.01.2021, 10:24 Uhr | dpa

Löwen-Spieler Petersson als Semper-Ersatz nach Flensburg. Alexander Petersson

Alexander Petersson von den Rhein-Neckar Löwen jubelt über ein Tor. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Rückkehr des isländischen Handball-Nationalspielers Alexander Petersson zur SG Flensburg-Handewitt steht fest. Nach Angaben des Bundesliga-Tabellenführers vom Donnerstag erhält der 40-Jährige einen Vertrag bis zum Saisonende. Er kommt vom Liga-Rivalen Rhein-Neckar Löwen. Die Flensburger reagieren mit der Verpflichtung auf den langwierigen Ausfall von Rückraumspieler Franz Semper. Zuerst hatte das "Flensburger Tageblatt" über den anstehenden Wechsel berichtet.

"Es ist die wohl schwerste Entscheidung meiner Karriere gewesen, die Rhein-Neckar Löwen in dieser Situation vorzeitig und kurzfristig zu verlassen", wurde Petersson in der Mitteilung der SG zitiert. "Die Anfrage aus Flensburg kam für mich überraschend und ist gleichzeitig eine große Ehre." Derzeit ist Petersson mit der isländischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Ägypten.

Der 23 Jahre alte deutsche Nationalspieler Semper hatte Anfang Dezember im Champions-League-Spiel gegen Pick Szeged einen Kreuzbandriss und einen Meniskusschaden im linken Knie erlitten und wird noch mehrere Monate fehlen. Petersson spielt ebenso wie Semper im rechten Rückraum und soll Magnus Rød entlasten.

Der Linkshänder hatte bereits von 2007 bis 2010 für die Norddeutschen gespielt. Nach einer Zwischenstation bei den Füchsen Berlin ist er seit 2012 bei den Löwen in Mannheim. Dort hat der gebürtige Lette in Albin Lagergren und Niclas Kirkelökke zwei Konkurrenten auf seiner Position. Peterssons Vertrag bei den Löwen lief noch bis zum Sommer und wurde nun aufgelöst. In Flensburg erhält er in Anspielung auf sein Alter die Trikotnummer 40.

Nach der WM-Pause müssen die Flensburger am 4. Februar in der Champions League beim HC Brest in Belarus antreten. Drei Tage später steht das Bundesliga-Heimspiel gegen den SC Magdeburg auf dem Programm.

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