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Höfesterben in Bayern setzt sich fort

Fürth  

Höfesterben in Bayern setzt sich fort

21.01.2021, 13:33 Uhr | dpa

Die Zahl der bayerischen Bauern schrumpft unaufhaltsam: Ende 2020 gab es im Freistaat noch 84 600 Höfe, wie das Statistische Landesamt in Fürth am Donnerstag mitteilte. Zehn Jahre zuvor waren es noch über 100 000 gewesen, zur Jahrtausendwende sogar noch 150 000. Aufgegeben haben in den vergangenen zehn Jahren vor allem hauptberufliche Bauern - mehr als 12 000. Mittlerweile wird auch mehr als die Hälfte der verbliebenen bayerischen Bauernhöfe von ihren Besitzern im Nebenerwerb geführt.

Folge des permanenten Strukturwandels ist, dass die übrig bleibenden Höfe im Schnitt größer werden. Die durchschnittliche Betriebsgröße ist innerhalb von zehn Jahren von 32 auf 36 Hektar gestiegen.

Wie weitreichend die wirtschaftlichen Veränderungen auf dem Land sind, zeigt sich aber keineswegs nur an der nackten Zahl der Höfe. Aus der Statistik geht ebenso klar hervor, wie viele Bauern ihre Wirtschaftsweise geändert haben, Beispiel Käfighaltung bei Hühnern. Die Behörde zählte zum Jahresende nur noch gut 22 700 "Haltungsplätze" in Käfigen, vor zehn Jahren waren es noch 1,7 Millionen. Die ehedem üblichen und besonders beengten Legebatterien sind bereits seit 2010 verboten.

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