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ProSiebenSat.1 kommt mit leichter Delle durch Corona-Krise

Unterföhring  

ProSiebenSat.1 kommt mit leichter Delle durch Corona-Krise

21.01.2021, 21:29 Uhr | dpa

ProSiebenSat.1 kommt mit leichter Delle durch Corona-Krise. Das Logo und der Schriftzug der "ProSiebenSat.1 Media SE"

Das Logo und der Schriftzug der "ProSiebenSat.1 Media SE". Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 hat das vergangene Jahr besser abgeschlossen als erwartet. Der Umsatz sank von 4,13 Milliarden Euro im Vorjahr auf 4,04 Milliarden Euro, der Betriebsgewinn von 872 auf 700 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstagabend in Unterföhring mitteilte.

Im November hatte ProSiebenSat.1 schlechtere Zahlen erwartet, obwohl es bereits damals von der Rückkehr seiner Werbekunden profitierte und seinen Verlust vom zweiten Quartal schon ausgebügelt hatte. Trotz des erneuten Lockdowns konnte der Fernsehkonzern seine eigene Prognose aber übertreffen. ProSiebenSat.1 erwirtschaftet normalerweise 40 Prozent seines Jahresgewinns im letzten Quartal.

Kurz zuvor hatte ProSiebenSat.1 eine Stimmrechtsmitteilung des italienischen TV-Konzerns Mediaset veröffentlicht, der seine Beteiligung an ProSiebenSat.1 von 9 auf 12 Prozent aufgestockt habe. Auf weitere Aktien haben die Mailänder über Finanzinstrumente Zugriff. Erst vor einer Woche hatte der US-Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts (KKR) seine Aktienanteile an ProSiebenSat.1 fast komplett verkauft. Von 6,6 Prozent sank der KKR-Anteil auf 0,3 Prozent.

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