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Gefahrenzone für Schweinepest ausgeweitet: Mobiler Zaun

Rothenburg/Oberlausitz  

Gefahrenzone für Schweinepest ausgeweitet: Mobiler Zaun

28.01.2021, 10:32 Uhr | dpa

Gefahrenzone für Schweinepest ausgeweitet: Mobiler Zaun. Schweinepest Sachsen

Mitarbeiter des Technischen Hilfswerk (THW) errichten an der Bundesstraße 115 einen Zaun, um die Ausweitung der Schweinepest im Landkreis Görlitz einzudämmen. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Nach weiteren Fällen der Afrikanischen Schweinepest im Landkreis Görlitz wird das bisherige Gefährdungsgebiet in Ostsachsen erweitert. Die Fläche vergrößert sich von bisher 157 auf nun 322 Quadratkilometer, wie das Sozialministerium am Donnerstag mitteilte. Zudem wird bei Rothenburg ein etwa 18 Kilometer langer mobiler Zaun in einem Radius von drei Kilometern aufgebaut.

"Es geht jetzt wieder darum, die nötigen Einzäunungen der neuen Gebiete vorzunehmen, diese auf infiziertes Fallwild abzusuchen und die tierseuchenrechtliche Entnahme zu beginnen", sagte Sozialministerin Petra Köpping (SPD).

Am vergangenen Freitag hatte das Gesundheitsministerium über zwei neue Fälle der hochansteckenden Tierseuche bei Wildschweinen im Landkreis Görlitz informiert. Seit Ende Oktober, als erstmals eine solche Infektion in Sachsen nachgewiesen worden war, stieg die Zahl der bestätigten Fälle im Freistaat damit auf 19. Darunter ist nun auch ein Wildschwein, das außerhalb des bisher festgelegten Gefährdungsgebietes in der Nähe von Rothenburg tot aufgefunden wurde. Deswegen muss die rote Zone nun erweitert und das Areal rasch eingezäunt werden.

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