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JadeWeserPort bemüht sich um Ansiedlungen: Corona bremst

Wilhelmshaven  

JadeWeserPort bemüht sich um Ansiedlungen: Corona bremst

03.02.2021, 13:23 Uhr | dpa

JadeWeserPort bemüht sich um Ansiedlungen: Corona bremst. JadeWeserPort

Schiffe haben am JadeWeserPort festgemacht. Foto: Carmen Jaspersen/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Corona-Pandemie bremst die Entwicklung des JadeWeserPorts in Wilhelmshaven, mit neuen Vorhaben soll der einzige Container-Tiefwasserhafen Deutschlands aber wieder mehr Geschäft bekommen. Gegenwärtig arbeitet die Marketingfirma an der Ansiedlung von Projekten aus der chemischen Industrie und dem Handel. "Das würde dem Standort sehr helfen, wenn man das realisieren könnte", sagte Ingo Meidinger, Vertriebsleiter der Marketinggesellschaft für den Container Terminal Wilhelmshaven bei einem Online-Seminar am Mittwoch. Noch sei man dazu aber in Gesprächen. Genaue Investitionsvolumen waren nicht bekannt.

Auch knapp acht Jahre nach Inbetriebnahme des Tiefwasserhafens, der unabhängig von Ebbe und Flut ist, ist der JadeWeserPort noch nicht ausgelastet. Flächen auf dem Gelände des Güterverkehrszentrum nahe dem Terminal seien aber gefragt, sagte Meidinger. Von den knapp 150 Hektar sind mittlerweile 90 Hektar vermarktet. Rund 1000 Arbeitsplätze seien dort in den vergangenen Jahren geschaffen worden.

Hoffnungen setzen die Betreiber auch auf die Ansiedlung von China Logistics, einem der größten chinesischen Logistikunternehmen, die im vergangenen Frühjahr vereinbart wurde. "Jetzt sind wir corona-bedingt leider in eine zähen Phase gekommen", sagte Meidinger. Vertreter des Unternehmens würden eigentlich für Gespräche in Wilhelmshaven erwartet werden, auch eine Auswahl von Dienstleistern müsse getroffen werden. "All das ist schwierig, wenn man nicht reisen darf", sagte der Vertriebsleiter. Nun soll es in diesem Frühjahr weitergehen.

Früheren Angaben zufolge will China Logistics rund 100 Millionen Euro in die Ansiedlung im JadeWeserPort investieren. Rund 150 weitere Arbeitsplätze könnten dadurch laut Marketinggesellschaft entstehen.

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