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30-Jähriger nach Angriff mit Samuraischwert in Psychiatrie

Lüneburg  

30-Jähriger nach Angriff mit Samuraischwert in Psychiatrie

04.02.2021, 18:39 Uhr | dpa

Ein 30-Jähriger ist nach einem Angriff mit einem Samuraischwert in einer Kleingartenanlage in Celle für schuldunfähig erklärt worden. Nach Auffassung des Landgerichts Lüneburg leidet der Mann an einer paranoiden Schizophrenie. Weil er als gefährlich gilt, wurde er in die Psychiatrie eingewiesen, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Angeklagt war er in dem Sicherungsverfahren wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

Die Staatsanwaltschaft legte dem Beschuldigten zunächst zur Last, im Juli versucht zu haben, einen Menschen zu töten. Der alkoholisierte Beschuldigte habe einen Mann mit einem Samuraischwert angegriffen und dabei einen tödlichen Ausgang billigend in Kauf genommen. Der Angegriffene habe die Hiebe jedoch teilweise abwehren können und nur leichte Verletzungen davongetragen. Der Angreifer widersetzte sich auch bei der Festnahme. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Schuldfähigkeit infolge einer psychischen Erkrankung in Verbindung mit seiner Alkoholisierung im Tatzeitraum aufgehoben gewesen sei. Daher erhob sie keine Anklage.

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