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Protest mit Grablichtern und Kreuzen gegen Corona-Maßnahmen

Stralsund  

Protest mit Grablichtern und Kreuzen gegen Corona-Maßnahmen

05.02.2021, 07:47 Uhr | dpa

Aus Protest gegen die Corona-Politik haben Unbekannte in mehreren Städten Vorpommerns und im Osten Mecklenburgs mehr als 230 brennende Grabkerzen sowie Holzkreuze aufgestellt. Die Aktionen fanden zwischen Donnerstagabend und Freitagfrüh vor Geschäften und Einrichtungen in Stralsund, Anklam, Pasewalk und Neustrelitz statt, wie eine Polizeisprecherin am Freitag sagte. Die Polizei vermutet die Urheber jeweils in der rechten Szene und einen Zusammenhang zwischen den einzelnen Protesten. Auf den Lichtern standen Aufschriften wie "Corona-Irrsinn - Einzelhandel tot".

In Anklam konnte die Polizei sechs Tatverdächtige stellen. Von den Männern, die der rechten Szene zugerechnet werden, wurden die Personalien aufgenommen. Nach deren Darstellung wollten sie mit der Aktion gegen die behördlich verfügte Schließung der Geschäfte und Dienstleister wegen der Infektionsgefahr und die damit verbundenen Folgen protestieren.

Mit mehr als 100 Grablichtern wurden die meisten in der Stralsunder Innenstadt gefunden. Auch vor Rathäusern und dem Wahlkreisbüro von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Stralsund standen Grabkerzen. Ein Schaden sei nicht entstanden, in die Ermittlungen dazu werde aber der Staatsschutz einbezogen, hieß es.

In Vorpommern-Greifswald, wozu Anklam und Pasewalk gehören, war am Donnerstag eine Inzidenz von 181 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen festgestellt worden, was in etwa doppelt so hoch ist wie der Landesdurchschnitt.

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