Sie sind hier: Home > Regional >

Kein Winterchaos am Wochenende: Bizarre Eisgebilde erwartet

Insel Hiddensee  

Kein Winterchaos am Wochenende: Bizarre Eisgebilde erwartet

05.02.2021, 12:47 Uhr | dpa

Kein Winterchaos am Wochenende: Bizarre Eisgebilde erwartet. Eiszapfen hängen vom Dach eines Hauses

Eiszapfen hängen vom Dach eines Hauses. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Befürchtungen vor schwierigen winterlichen Verhältnissen am Wochenende in Mecklenburg-Vorpommern sind nach Ansicht des Hiddenseer Meteorologen Stefan Kreibohm weiter unbegründet. Bei Temperaturen unter null Grad und hohem Wellengang könnten jedoch beispielsweise an den Seebrücken eindrucksvolle Eisgebilde entstehen, sagte Kreibohm am Freitag. Dafür sorge der Ostwind, denen die Seebrücken ausgeliefert sind.

An den Küsten werde die Temperatur leicht unter der Null-Grad-Grenze liegen, im Binnenland gebe es allerdings deutlich tiefere Temperaturen, hieß es. Die Spanne liege am Sonntag bei minus acht Grad im Randowbruch bis etwa minus drei Grad im Norden Rügens. Durch den starken und eiskalten Wind sinke die gefühlte Temperatur allerdings auf minus 15 Grad, sagte der Meteorologe.

Vor allem dem südlichen Niedersachsen steht voraussichtlich ein starker Wintereinbruch bevor. Die Schneefälle sollten laut Deutschem Wetterdienst am Samstagabend einsetzen und auch am Sonntag anhalten. 20 bis 30 Zentimeter Schnee seien wahrscheinlich. Für Sachsen-Anhalt hieß es: "Ab Sonntag wird es chaotisch mit sehr viel Schnee und Schneeverwehungen".

Für die Straßen im Nordosten sind nach Angaben des Landesamts für Straßenbau und Verkehr mehr als 36 000 Tonnen Streusalz eingelagert. Das Amt ist für rund 1900 Kilometer Bundesstraße, 3300 Kilometer Landesstraße und etwa 1250 Kilometer Kreisstraße zuständig. Für 560 Kilometer Autobahn ist die Autobahngesellschaft des Bundes zuständig. In den Straßenmeistereien von Land und Bund sind etwa 770 Mitarbeiter im Schichtbetrieb im Einsatz, 438 Fahrzeuge stehen bereit.

Die Hansestadt Stralsund rief die Hauseigentümer zur Wachsamkeit auf. "Dächer sowie Fassaden, Gesimse und Mauerkronen sind aufmerksam auf lose Bestandteile hin zu überprüfen, damit diese nicht durch Windböen auf vorübergehende Passanten stürzen oder in parkende Autos krachen können", hieß es. Potentielle Gefahrenquellen wie lose Dachziegel oder abbröckelnder Putz sollten umgehend beseitigt werden, damit niemand zu Schaden kommt. Die Stadt wies auch die Gefahren durch Frostsprengung und herabfallende Eiszapfen hin.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: