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Ausgangsbeschränkung auf Norderney wegen Corona-Fallzahlen

Norderney  

Ausgangsbeschränkung auf Norderney wegen Corona-Fallzahlen

10.02.2021, 19:45 Uhr | dpa

Ausgangsbeschränkung auf Norderney wegen Corona-Fallzahlen. Proben für einen PCR-Test werden von einem Laboranten verpackt

Proben für einen PCR-Test werden von einem Laboranten verpackt. Foto: Sina Schuldt/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Wegen steigender Corona-Zahlen ist eine nächtliche Ausgangsbeschränkung auf der Nordsee-Insel Norderney verhängt worden. Zwischen 21.00 und 5.00 Uhr dürfe die eigene Wohnung nur noch aus einem triftigen Grund verlassen werden, beispielsweise bei medizinischen Notfällen, teilte der Landkreis Aurich am Mittwochabend mit. Zudem müssen die Inselbewohner ihre Kontakte einschränken. In der Öffentlichkeit sowie im privaten Raum dürfen sie sich nur noch allein oder mit Angehörigen ihres eigenen Hausstandes aufhalten. Bislang war der Kontakt zu einem weiteren Hausstand erlaubt.

Den Schulen auf Norderney wird der Präsenzunterricht verboten, wie die Kreisverwaltung weiter mitteilte. In den Kitas werden nur noch Kinder betreut, deren Eltern in "so genannten kritischen Infrastrukturen" beschäftigt sind. Die neuen Verfügungen gelten zunächst von Donnerstag (11. Februar) bis einschließlich 19. Februar.

Seit einigen Tagen steigen die Fallzahlen auf der ostfriesischen Insel mit rund 6000 Einwohnern. Der Landkreis meldete am Mittwoch 43 Corona-Fälle auf Norderney - damit ist es die Kommune mit den meisten akuten Fällen im Kreisgebiet. Sechs Menschen seien im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Am Dienstag war dort erstmals auch die britische Virusvariante B.1.1.7 nachgewiesen worden.

Mehrere Infektionen wurden zuletzt in einem Seniorenwohnheim gemeldet. Nach Angaben des Heimes sind aktuell fünf Bewohner und sechs Mitarbeiter infiziert. Eine der Bewohnerinnen befinde sich im Krankenhaus Norden. "Allen infizierten Bewohnern im Haus geht es den Umständen entsprechend gut", hieß es auf der Website der Einrichtung. Erst Ende Januar waren Bewohner und Beschäftigte des Heims, das knapp 50 Plätze hat, gegen das Coronavirus geimpft worden. Auch das Insel-Krankenhaus und das Norderneyer Rathaus wurden zuletzt wegen Coronavirus-Infektionen geschlossen.

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