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Kind angefahren: Bewährung gegen Unfallflüchtigen verhängt

Paderborn  

Kind angefahren: Bewährung gegen Unfallflüchtigen verhängt

11.02.2021, 12:24 Uhr | dpa

Kind angefahren: Bewährung gegen Unfallflüchtigen verhängt. Richterhammer

Auf einer Richterbank im Landgericht liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Er soll ein Kind angefahren und dann vom Unfallort geflüchtet sein: Gegen einen 40-jährigen Autofahrer hat das Amtsgericht Paderborn eine sechsmonatige Freiheitsstrafe auf Bewährung verhängt. Wie das Gericht am Donnerstag mitteilte, ist ein von der Staatsanwaltschaft beantragter entsprechender Strafbefehl erlassen worden.

Laut Staatsanwaltschaft Paderborn hat der Autofahrer den Unfall mit Fahrerflucht inzwischen eingeräumt. Demnach war er Anfang August mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren und beim Abbiegen mit einem Kind kollidiert. Das Kind sei durch die Luft geschleudert worden. Ohne sich um den Verletzten zu kümmern, fuhr der Mann davon. Früheren Angaben der Polizei zufolge war der damals 13-jährige Junge sehr schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt worden. Erst nach intensiver Fahndung konnte die Polizei den Autofahrer ermitteln. Ihm war zunächst vorläufig der Führerschein entzogen worden.

In dem Strafbefehl hat die Staatsanwaltschaft zusätzlich zur Bewährungsstrafe beantragt, dass er weitere vier Monate nicht mehr Autofahren darf. Zudem soll er 2000 Euro an das Unfallopfer zahlen. Der Strafbefehl ist noch nicht rechtskräftig. Erhebt der Beschuldigte binnen zwei Wochen nach Zustellung keinen Einspruch, gilt die Strafe als akzeptiert.

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