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Betrug bei Corona-Hilfen? Ermittlungen gegen Seesener Klinik

Seesen  

Betrug bei Corona-Hilfen? Ermittlungen gegen Seesener Klinik

12.02.2021, 12:51 Uhr | dpa

Betrug bei Corona-Hilfen? Ermittlungen gegen Seesener Klinik. Ein Staatsanwalt steht vor einem Stapel Gerichtsakten

Ein Staatsanwalt steht vor einem Stapel Gerichtsakten. Foto: Christian Charisius/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Gegen das Asklepios-Klinikum in Seesen wird wegen des Verdachts des Subventionsbetrugs bei Corona-Hilfen ermittelt. Hintergrund sind möglicherweise zu Unrecht erhaltene Zahlungen für vorgehaltene Corona-Betten, also Behandlungskapazitäten, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig am Freitag sagte. Der "Spiegel" hatte zuvor berichtet, dass es um Hilfszahlungen des Bundes in Höhe von 1,3 Millionen Euro für zusätzliche Intensivbetten gehe.

"Ausgangspunkt der Ermittlungen, die bei uns seit Anfang November 2020 laufen, war eine anonyme Anzeige", sagte Staatsanwalt Hans Christian Wolters. Ein Sprecher der Asklepios Klinik Schildautal Seesen sagte, das Ermittlungsverfahren sei erst über Medienanfragen im Unternehmen bekannt geworden. Man sei überzeugt, zu jeder Zeit gesetzeskonform und im Sinne des Krankenhausfinanzierungsgesetzes gehandelt zu haben. Der Staatsanwaltschaft sei volle Kooperation zugesagt worden.

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