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Umzug der Forschungsstelle Küste weitgehend abgeschlossen

Norderney  

Umzug der Forschungsstelle Küste weitgehend abgeschlossen

16.02.2021, 16:19 Uhr | dpa

Umzug der Forschungsstelle Küste weitgehend abgeschlossen. Umzug der Forschungsstelle Küste

Das Gebäude der Forschungsstelle Küste. Foto: Volker Bartels/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Umzug der Forschungsstelle Küste (FSK) des Landes Niedersachsen von der Insel Norderney auf das Festland steckt in den letzten Zügen. Ein Spediteur liefere in diesen Tagen die ausgeräumten Materialien und Einrichtungsgegenstände von der Insel an den Standort des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Norden (Kreis Aurich), wie ein Sprecher auf Anfrage mitteilte. Übergangsweise soll ein Teil der Beschäftigten dort in das NLWKN-Gebäude einziehen, ein anderer soll in aufgestellten Bürocontainern unterkommen.

Die rund 25 Angestellten werden nach NLWKN-Angaben unter Beachtung der Infektionslage gestaffelt ihren Dienst antreten. "Der reguläre Forschungs- und Arbeitsbetrieb der FSK wird also kurzfristig am Standort Norden anlaufen", hieß es.

Ursprünglichen Plänen zufolge sollte der Umzug der Forschungsstelle, die organisatorisch dem NLWKN zugeordnet ist, bereits im Herbst abgeschlossen sein. Wie das Umweltministerium im September mitteilte, sollte die Einrichtung schneller als zunächst geplant die Insel verlassen und in ein Behelfsquartier in Norden ziehen, da die maroden Gebäude der FSK für Mitarbeiter wie Besucher nicht mehr sicher seien.

Für einen Erhalt der Gebäude der Insel-Dienststelle gebe es zu hohe Sanierungskosten, außerdem solle die Verlegung die wissenschaftliche Zusammenarbeit und die Nutzung von Datenbeständen fördern, so die Begründung damals. Gegen diesen Plan gibt es Kritik etwa von den Grünen in Niedersachsen. Das Ministerium bevorzugt einen Neubau in Norden - auf Norderney ist dieser keine Option. Die FSK forscht und berät die Landesregierung zu Fragen beim Küsten- und Naturschutz.

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