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Kollision mit Lkw: Triebzug geborgen, Unfallstelle frei

Ribnitz-Damgarten  

Kollision mit Lkw: Triebzug geborgen, Unfallstelle frei

17.02.2021, 12:03 Uhr | dpa

Kollision mit Lkw: Triebzug geborgen, Unfallstelle frei. Zug nach Kollision mit Lkw

Die entgleiste Regionalbahn nach der Kollision mit einem LKW-Anhänger. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/ZB (Quelle: dpa)

Die Bergung des am Montag verunglückten Triebzuges der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG) östlich von Rostock ist vorerst beendet. Wie eine ODEG-Sprecherin am Mittwochabend sagte, wurde der bei Altheide (Vorpommern-Rügen) entgleiste Zug auf die Schienen gehoben und nach Gelbensande geschleppt, wo er auf einem Ausweichgleis steht. Das "Wiederaufgleisen" des 145 Tonnen schweren und 70 Meter langen Zuges erfolgte mit Hilfe von hydraulischen Pressen. Das sei aufwendiger als zunächst gedacht gewesen. Ein Kraneinsatz war wegen der elektrischen Oberleitungen nicht möglich.

Spezialisten müssen nun entscheiden, ob erst ein Sachverständiger noch vor Ort den beschädigten Triebzug begutachtet oder ob das teure Fahrgerät vorher ins betriebseigene Bahnwerk nach Eberswalde geschleppt wird.

Bei dem Unfall war der Triebzug, der mit 34 Fahrgästen von Rostock nach Stralsund unterwegs war, am Montag mit einem Holz-Lastwagen kollidiert. Der unbeladene Lastwagen hatte sich an einem Bahnübergang festgefahren. Die Schranken verhakten sich im Holz-Hänger. Der Zug konnte nicht rechtzeitig bremsen. Dabei wurden drei Reisende und der Lokführer verletzt. Der Schaden wurde von der Polizei auf etwa eine halbe Million Euro geschätzt. "Das hängt davon ab, wie beschädigt das betroffene Fahrgestell ist, und das muss der Gutachter noch genau prüfen", sagte die ODEG-Sprecherin.

Die Polizei ermittelt gegen den 32-jährige Lastwagenfahrer wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Unklar sei, ob der Lkw-Fahrer nicht vor dem Bahnübergang hätte warten müssen. Der Fahrer hatte angegeben, einem entgegenkommenden Fahrzeug ausgewichen zu sein. Die Bahnstrecke soll bis mindestens Montagfrüh gesperrt bleiben. So müssen vermutlich auch beschädigte Bahnschwellen ausgetauscht werden. Züge werden durch Busse ersetzt.

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