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AfD: Schwere Geschütze gegen Corona-Politik der Regierungen

Greding  

AfD: Schwere Geschütze gegen Corona-Politik der Regierungen

17.02.2021, 13:23 Uhr | dpa

AfD: Schwere Geschütze gegen Corona-Politik der Regierungen. Gottfried Curio gestikuliert

Gottfried Curio, innenpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, spricht. Foto: Timm Schamberger/dpa (Quelle: dpa)

Die AfD hat bei ihrem politischen Aschermittwoch schwere Geschütze gegen die Regierungen im Bund und in Bayern aufgefahren. Vor allem die Corona-Politik nahmen die Redner im fränkischen Greding ins Visier. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Gottfried Curio sagte: "Das Volk so lange an die Kandare nehmen, dass es bis zur Bundestagswahl ein Sklavensyndrom entwickelt hat und froh ist, von Mutti wieder in die Freiheit entlassen zu werden" - das sei das Prinzip der Bundesregierung im Krisenmanagement.

"Der Lockdown-Maßnahmen-Horror muss auf den Tisch, und das muss bei den Wahlen abgestraft werden", forderte er. "Diese Kanzlerin ist eine Propaganda-Kanzlerin", sagte Curio mit Blick auf Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Er sprach von "politisch gelenkter Volksverdummung".

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Peter Boehringer sagte, die Regierungen trieben Zehntausende Unternehmen mit ihrer Corona-Politik absichtlich in den Ruin. Wissenschaftler würden "gekauft", den Medien warf Boehringer vor, auf die Staatslinie eingeschwenkt zu sein und ihrer Kontrollfunktion nicht nachzukommen. Es gebe einen "molekularen Häuserkampf um die Wahrheit". Boehringer rief die AfD-Anhänger auf: "Leisten Sie Widerstand! Friedlich natürlich."

Curio kritisierte eine zunehmende Politisierung der deutschen Sprache. "Wir leben im Zeitalter der menschengemachten Veränderung der Wahrheit", sagte Curio. Es gebe eine Kultur der Unterdrückung der freien Meinung. Damit solle unter anderem illegale Migration weiß gewaschen und die Ausbeutung Deutschlands durch die EU verschleiert werden. Er lobte in diesem Zusammenhang den britischen Weg des Brexit. "Ein bisschen von dieser britischen Mutation täte uns auch ganz gut."

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