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Nobilia verkauft in der Pandemie mehr Küchenmöbel im Inland

Verl  

Nobilia verkauft in der Pandemie mehr Küchenmöbel im Inland

19.02.2021, 03:14 Uhr | dpa

Küchenmöbelhersteller Nobilia hat während der Corona-Pandemie im Jahr 2020 das Geschäft in Deutschland deutlich ausbauen können. In den Jahren vor der Corona-Krise war das Exportgeschäft noch der Treiber für neue Geschäfte. Das habe sich im vergangenen Jahr gewandelt, teilte das Unternehmen am Freitag in Verl mit. Insgesamt legte der Umsatz demnach um 82 Millionen (plus 6,4 Prozent) auf 1,37 Milliarden Euro zu. Den größten Zuwachs verzeichnete das Familienunternehmen mit 9,9 Prozent in Deutschland. Der Wert stieg um 64,2 Millionen auf 710 Millionen Euro.

Beim Verkauf der Produkte ins Ausland stieg der Umsatz um 2,8 Prozent beziehungsweise um 17,8 Millionen auf 658,9 Millionen Euro. Zum Gewinn äußert sich das Familienunternehmen aus Ostwestfalen traditionell nicht. Die Zahl der Mitarbeiter legte um 207 auf 3945 zu.

Beim Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2021 hält sich Nobilia zurück und verweist auf die "Unwägbarkeiten der Pandemie" in den kommenden Monaten. "Vieles wird vom Zeitpunkt der Wiedereröffnung des Möbelhandels in den einzelnen Ländern abhängen", teilte der Marktführer in Deutschland mit. Das Unternehmen hoffe auf eine erfolgreiche Impf- und erweiterte Teststrategie, damit sich das Geschäft normalisiere.

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