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Wildes Drittligaspiel: Saarbrücken ringt 1860 München nieder

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Wildes Drittligaspiel: Saarbrücken ringt 1860 München nieder

21.02.2021, 13:45 Uhr | dpa

Wildes Drittligaspiel: Saarbrücken ringt 1860 München nieder. Fußball

Ein Fußball-Spiel. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Der 1. FC Saarbrücken hat ein wildes Drittligaspiel gegen den TSV 1860 München gewonnen und kann mit nun 37 Punkten weiter vom Aufstieg träumen. Beim 2:1 (1:0) am Samstag gegen die "Löwen" ging es hoch her. Ereignisreiche fünf Minuten in der zweiten Halbzeit, ein unfassbarer Fehlschuss der Gäste in der letzten Sekunde sowie eine Rudelbildung nach Schlusspfiff prägten die Partie in der 3. Fußball-Liga.

"Wie die Jungs das umgesetzt haben, war unfassbar gut. Ich fand, es war taktisch ein extrem hohes Niveau für Drittligaverhältnisse. Das Engagement ist immer zu 100 Prozent da und heute war auch die Qualität auf dem Platz", lobte FCS-Coach Lukas Kwasniok.

Er hatte die favorisierten München mit einer taktischen Umstellung in der Defensive zunächst in Verlegenheit gebracht. Nicklas Shipnoski (32. Minute) schaffte mit seinem elften Saisontor die Führung für die Gastgeber. "Wir haben es Sechzig in der ersten Halbzeit wahnsinnig schwer gemacht. Gegen den Ball haben wir alles abgearbeitet", sagte Saarbrückens starker Torhüter Daniel Batz.

Er selbst bewahrte sein Team mit einem gehaltenen Strafstoß (62.) vor dem Ausgleich. Nur zwei Minuten später traf Julian Günther-Schmidt zum 2:0. Münchens Torjäger Sascha Mölders (67.) schaffte zwar schnell den Anschluss. Doch Merveille Biankadi vergab in der letzten Aktion das 2:2, als er einen Abpraller vom Pfosten aus kürzester Distanz nicht im Tor unterbrachte, sondern Sebastian Bösel auf der Linie anschoss. "Am Ende hatten wir auch Glück, aber das gehört dazu, um so eine starke Mannschaft zu schlagen", sagte Batz.

Nach dem Schlusspfiff kassierten die Münchner Mölders und Stephan Salger nach Rudelbildung und hitzigem Wortwechsel jeweils die Gelbe Karte. Da Salger bereits verwarnt war, ist der Münchener in der nächsten Woche gesperrt.

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