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Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz nimmt leicht zu

Saarbrücken  

Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz nimmt leicht zu

02.03.2021, 00:45 Uhr | dpa

Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz nimmt leicht zu. Agentur für Arbeit

Das Schild der Agentur für Arbeit. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Nach einem deutlichen Anstieg zu Jahresbeginn ist die Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz im Februar nur minimal gewachsen. Nach Angaben der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Saarbrücken waren im Februar 125 800 Frauen und Männer in dem Bundesland arbeitslos gemeldet (Stichtag 11. Februar). Dies waren 150 Personen oder 0,1 Prozent mehr als im Januar. Gegenüber dem Vorjahresmonat waren 20 200 Menschen oder 19,1 Prozent mehr arbeitslos. Es ist den Angaben vom Dienstag zufolge der höchste Stand seit 2020. Die Arbeitslosenquote lag im Februar unverändert bei 5,6 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie noch 4,7 Prozent.

Die Zahl der eingereichten Anträge auf Kurzarbeit ging von 4100 im Januar auf 1800 im Februar zurück und betraf Unternehmen mit insgesamt 15 700 Beschäftigten. Anzeigen für Kurzarbeit bedeuten noch nicht, dass die Unternehmen davon tatsächlich Gebrauch machen. Zunächst geht es um eine grundsätzliche Genehmigung für die nächsten Monate. Nach den aktuellsten Hochrechnungen der Bundesagentur haben im November 14 100 Betriebe in Rheinland-Pfalz für 86 200 Mitarbeiter Kurzarbeit umgesetzt. Die höchste Zahl an Kurzarbeitern wurde bislang im April 2020 mit 218 400 Beziehern in 28 300 Betrieben gezählt.

Die Unterbeschäftigung, die auch Männer und Frauen erfasst, die an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnahmen oder aus anderen Gründen nicht mehr als Arbeitslose gezählt wurden, lag im Februar bei 159 800 Personen. Das waren 14 200 oder 9,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Die Agentur verzeichnete außerdem so wenige gemeldete frei Stellen wie schon lange nicht mehr in einem Februar. "Dennoch ist der Arbeitsmarkt alles in allem bislang mit leichten Eintrübungen durch die Corona-Krise gekommen", erklärte Walter Hüther, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion. "Die Kurzarbeit sichert Arbeitsplätze und ermöglicht den Unternehmen, die bewährten Fachkräfte zu halten."

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