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Kein Nachweis auf Asiatischen Laubholzbockkäfer

Rostock  

Kein Nachweis auf Asiatischen Laubholzbockkäfer

04.03.2021, 16:39 Uhr | dpa

Kein Nachweis auf Asiatischen Laubholzbockkäfer. Asiatischer Laubholzbockkäfer bedroht Wald

Der Asiatische Laubholzbockkäfer. Foto: picture alliance / dpa / Archivbild (Quelle: dpa)

In Warnemünde gibt es keinen Nachweis des gefährlichen Asiatischen Laubholzbockkäfers (ALB). Wie das zuständige Landesamt am Donnerstag in Rostock berichtete, hatten die ersten Untersuchungen einer lebenden Larve ergeben, dass es sich um ein heimisches Insekt, den Schadschmettering "Blausieb" oder auch Kastanienbohrer, handelt. Das Fraßbild des Blausiebs ähnele dem des ALB. Das Blausieb bevorzuge aber geringere Baumhöhen zur Eiablage, was bei vorliegendem Fund nicht der Fall war. Die weiteren Untersuchungen würden nun eher in Richtung eines ALB-Ausschlusses geführt. Für eine Entwarnung sei es aber noch zu früh.

Bei Baumpflegearbeiten waren vergangene Woche in einer Birke verdächtige Ausbohrlöcher bemerkt worden. Experten stuften diese als verdächtig für einen ALB-Befall. Der Käfer besiedelt gesunde Bäume und bringt sie rasch zum Absterben. Zu seinen Wirtspflanzen zählen alle Laubbaumarten, einschließlich Obstgehölze. Er habe das Potential, bei massenhaftem Auftreten Parks und Wälder zu vernichten, hieß es aus dem Agrarministerium. Bei einem bestätigten Befall müssten in einem Umkreis von 100 Meter alle Laubbäume gefällt werden. In einer Zwei-Kilometer-Zone schließe sich ein mehrjähriges Monitoring an.

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