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Ministerin fordert gerechtere Verteilung bei Betreuungen

Schwerin  

Ministerin fordert gerechtere Verteilung bei Betreuungen

06.03.2021, 12:53 Uhr | dpa

Ministerin fordert gerechtere Verteilung bei Betreuungen. Sozialministerin Stefanie Drese

Stefanie Drese schaut in die Runde. Foto: Stefan Sauer/zb/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Gleichstellungsministerin Stefanie Drese (SPD) hat anlässlich des Weltfrauentags am 8. März eine stärkere Würdigung der Betreuungen von Kindern und pflegebedürftigen Menschen gefordert. Dies müsse zudem noch mehr zwischen Frauen und Männern aufgeteilt werden, betonte Drese am Samstag in Schwerin. "Gerade die Corona-Pandemie hat die Unentbehrlichkeit und Systemrelevanz dieser Tätigkeiten wie in einem Brennglas gezeigt."

Die gerechtere partnerschaftliche Aufteilung habe Mecklenburg-Vorpommern als Schwerpunktthema bei der Konferenz der Gleichstellungsministerinnen und -minister gesetzt. Dort ist der Nordosten in diesem Jahr Vorsitzland.

Die Gesellschaft sei nach wie vor weit von einer Chancengleichheit der Geschlechter entfernt, sagte die Fraktionschefin der Linken, Simone Oldenburg. "Dies hat auch die Corona-Pandemie schonungslos offengelegt. Es sind vorwiegend Frauen, die in den Gesundheits-, Pflege- und Erziehungsberufen arbeiten. Sie sitzen an den Kassen der Supermärkte, halten in den Kitas den Notbetrieb aufrecht", bemängelte die Oppositionspolitikerin. Ihr Fraktionskollege Peter Ritter kritisierte unter anderem den aus seiner Sicht zu geringen Frauenanteil in Parlamenten und die weiterhin bestehenden Unterschiede beim Lohn.

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