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Ab Montag mehr Lockerungen in Brandenburg: Zahlen stagnieren

Potsdam  

Ab Montag mehr Lockerungen in Brandenburg: Zahlen stagnieren

07.03.2021, 12:05 Uhr | dpa

Ab Montag mehr Lockerungen in Brandenburg: Zahlen stagnieren. Eine Mikroskopaufnahme zeigt das Coronavirus

Eine Mikroskopaufnahme zeigt das Coronavirus. Foto: Uncredited/Centers for Disease Control and Prevention/AP/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

In Brandenburg gibt es mit Wochenbeginn weiter Lockerungen in den Coronaverordnungen. Auflagen müssen aber weiter beachtet werden. So dürfen Museen und der Einzelhandel öffnen und körpernahe Dienstleistungen angeboten werden. Offen für das normale Publikum sind in Brandenburg nun auch wieder Baufachmärkte. Da sie in Berlin weiter geschlossen sind, wird mit einem Andrang aus der Hauptstadt gerechnet, auch bereits am Montag, denn in Berlin ist der Internationale Frauentag ein Feiertag. Grundsätzlich ist der Lockdown in Brandenburg bis 28. März verlängert.

Laut der neuen Verordnung dürfen auch körpernahe Dienstleistungen wie Kosmetik angeboten werden. "Wenn keine Maske getragen werden kann, müssen die Kunden einen tagesaktuellen negativen Schnelltest vorweisen", sagte Mandy Rechenberger, Kosmetikmeisterin und Obermeisterin der Kosmetiker-Innung der Kammerbezirke Frankfurt (Oder).

Babyfachmärkte, weitere Kultur- und Freizeiteinrichtungen, öffentliche Bibliotheken oder Tierparks stehen ebenfalls offen. In Supermärkten, Tankstellen, Drogerien, Banken, Apotheken, Getränkemärkten oder Zeitungskiosken müssen sich Kunden wie bisher nicht vorher anmelden oder die Betreiber die Kontaktdaten erfassen. Geschlossen bleiben weiter Theater, Clubs, Kinos oder Schwimmbäder. Gaststätten ist nur der Außerhausverkauf gestattet. Nun dürfen sich zwei Haushalte mit bis zu fünf Menschen treffen, bisher war es ein Haushalt mit einer weiteren Person.

Die Museen freuen sich und haben schon lange Vorkehrungen getroffen, sagte Susanne Köstering, Geschäftsführerin des Museumsverbandes Brandenburg, auf Anfrage. Einige Häuser werden sofort, andere später öffnen. Das werde sich vermutlich bis Ostern hinziehen. "Die Wiederöffnungsmöglichkeit kam nun genauso abrupt wie die Schließungsanordnungen", sagte Ulrike Kremeier, Direktorin des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst (BLMK) in Cottbus und Frankfurt (Oder), auf Anfrage.

Ab dem 15. März gibt es nach der Verordnung an den weiterführenden allgemeinbildenden Schulen oder Oberstufenzentren im Wechsel Präsenz- und Distanzunterricht.

Übersteigt die Sieben-Tage-Inzidenz für mindestens drei Tage ununterbrochen in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt den Wert von 200, gelten laut Verordnung wieder schärfere Kontaktbeschränkungen und Maßnahmen auf regionaler Ebene - für mindestens 14 Tage.

Über das Wochenende ist in Brandenburg der Sieben-Tage-Inzidenzwert - die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus innerhalb einer Woche bei 100 000 Einwohnern - weiter leicht gestiegen. Am Sonntag wurde ein Wert von 63,7 ermittelt, am Samstag lag er bei 63,1, wie das Gesundheitsministerium mitteilte (Stand: 0 Uhr).

Unterdessen dürfen in Brandenburg auch über 65-Jährige mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca geimpft werden. Bislang galt, dass der Impfstoff vor allem an 18- bis 64-Jährige geht, wenn sie in die zweite Priorisierungs-Gruppe fallen. Das sind Menschen mit einer schwere Erkrankung an Lunge, Leber, Niere oder Psyche.

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