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Verband: Fischsterben in der Attert nach Brand in Anlage

Hesperange  

Verband: Fischsterben in der Attert nach Brand in Anlage

09.03.2021, 11:41 Uhr | dpa

Verband: Fischsterben in der Attert nach Brand in Anlage. Fischsterben

Tote Fische treiben im Wasser. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach der Verschmutzung des Flusses Attert in Luxemburg mit großen Mengen Biomassenabwasser geht der dortige Sportfischerverband von "einer der schlimmsten Umweltkatastrophen" in dem Nachbarland seit Jahren aus. Die Attert sei "auf vielen Kilometern biologisch tot", sagte Vorstandsmitglied Claude Strotz am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Trier. "Und auf mindestens 15 Kilometern schwer geschädigt." Es gebe ein "massives Fischsterben" - Hunderte seien schon verendet.

Grund für die Verschmutzung war den Angaben zufolge ein Sickerbrand vor einer Woche in der Biogasanlage im belgischen Grendel wenige hundert Meter von der luxemburgischen Grenze entfernt. "Da sind Hunderttausende Liter Flüssigkeit aus der Anlage in die Attert geflossen", sagte Strotz.

Die knapp 40 Kilometer lange Attert entspringt in Belgien und fließt größtenteils durch Luxemburg. "Die meisten toten Fische, die wir gefunden haben, sind Äschen und Forellen", sagte Strotz. Hinzu kämen Barsche, Hechte und Frösche. Nach dem Unfall hätte man schneller handeln müssen, sagte Strotz, der auch Sprecher der Polizei in Luxemburg ist. Man hätte zum Beispiel den Ablauf in die Attert "mit allen Mitteln verhindern müssen".

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